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Die Entwicklung des Stils "Japan Karate-Do Shitoryu Seiko Kai"

Sensei Kenwa Mabuni wurde 1893 in der Stadt Shuri – auf der Insel Okinawa

geboren. Er lernte Karate von dem legendären AnkohYasutsune Itosu der in
der Stadt Shuri lebte und später von dem legendären Kanryo Higashionna aus
der Stadt Naha. Später gründete Sensei Mabuni seinen eigenen Stil,
er benannte diesen Shito-Ryu“.


Dieser Name beinhaltet – im japanischem Kanji – den Namen 
Itosu = Shi und Higashionna= To, die Namen seiner Meister,
um diese respektvoll zu würdigen. Ryu bedeutet Stil.


Die Geschichte des Shitoryu Karate beginnt und endet jedoch immer mit 

dem Gründer Kenwa Mabuni. Sensei Mabuni zog 1929 nach Osaka und 

wurde mit der Hilfe von Ryusho Sakagami - Vollzeit-Karatelehrer.


Da die Familie von Sensei Sakagami eine eigene Fabrik hatte, konnten 

sie Sensei Mabuni finanziell unterstützen, der daraufhin verschiedene Dojos 

in Osaka eröffnete. Sensei Sakagami lernte eine lange Zeit Shitoryu als 

Assistenztrainer unter Mabuni Sensei. Bis zum heutigen Tag sind die meisten 

Shitoryu Karatekas in Japan im Raum Osaka. Später verlor Sensei Sakagami 

sein Unternehmen und hatte daraufhin ebenfalls finanzielle Schwierigkeiten.


Sensei Ryusho Sakagami zog 1954 nach Tokyo und nachdem er ein Dojo 

in Shinkoiwa eröffnet hatte, traf er auf Seiko Suzuki und von dort an begann 

die Karriere von Sensei Seiko Suzuki in Karate-Do.

Sensei Seiko Suzuki  wurde 1936 in Chiba-ken, Japan geboren. Nachdem 

Suzuki Sensei mit Karate angefangen  hat, wechselte das Dojo in das Gebiet 

von Kameido.

Innerhalb von 2 Jahren unterrichtet er in Kameido unter der Leitung von 

Sensei Ryusho Sakagami. Da es nur wenige Dojos zu dieser Zeit in Tokyo gab, 

war es für ihn eine große Herausforderung.


Als Sensei Sakagami entschloss, den Sitz von Genbukan (Name des Karatestils 

von Sensei Sakagami) nach Yokohama zu verlegen, blieb Suzuki Sensei allein 

in Tokyo.

Danach wurde er die "rechte Hand" von Sensei Sakagami und unterrichtete in 

Yokohama als auch in anderen Genbukan Dojos. Während dieser Zeit reiste einer 

seiner besten Schüler, H. Hiroyuki Miura, jedes Wochenende von Osaka nach 

Tokyo, um von ihm zu lernen. Heute in Sensei Hiroyuki Miura der 

„Supreme Advisorvon Itosu-Kai“ und erhielt einen der höchsten 

Kartetitel „Hanshi“(Großmeister).


1959 wurde er Chief Instructor in Ost (Kanto) Japan für die neu genannte 

"Itosu Kai" Gruppe. Obwohl Sensei Sakagami viele gute Schüler in Osaka, 

Yokohama und Tokyo hatte, war Suzuki Sensei einer der Besten. Er war bekannt 

für seine schnelle Auffassungsgabe neue Techniken und Konzepte zu erfassen 

und für seine langsamen und kräftigen Techniken. 


Er führte oft Demonstrationen und Workshops für Sakagami Sensei durch. 

Sensei Suzuki war sehr stolz, als er zum " 1.All Japan Karate-Do Championship" 

gefragt wurde, die Kata Gojushiho aufzuführen. Da viele berühmte Meister 

beim Turnier anwesend waren, wurde er schnell als Assistenz-trainer von 

Sensei Sakagami, bekannt.


1965 erhielt Sensei Suzuki seinen 7. Dan Shitoryu Itosukai und 1980 den Menkyo 

Kaiden was bedeutet, dass er das komplette Prüfungsprogramm absolviert und 

bestanden hat. Zu dieser Zeit war er technischer Direktor in der Itosukai Gruppe, 

befähigt Dan Grade zu vergeben. Wie viele Schüler von Sakagami Sensei, 

trainierte Suzuki Sensei auch mit dem Kobudo Meister Shinken Taira. 

Er war in Japan sehr berühmt und zu dieser Zeit wohl der vielseitigste Trainer 

in der Waffenkunst von Okinawa.


Nachdem Sakagami Sensei 1993 gestorben war, gründete Suzuki Sensei seinen 

eigenen Stil "Suzuki-Ha Shitoryu Nihon Karate-Do Seiko Kai". 

Suzuki Sensei folgte dem Weg, den ihm sein Lehrer Ryusho Sakagami Sensei 

gezeigt hat.


Er unterrichtete wieder in Shinkoiwa Karate und Kobudo in Erinnerung an seinen 

großen Lehrer, als auch ein Beispiel für den wahren Weg im Karate-Do zu sein.


1965 wurde Sensei Suzuki von Sensei Sakagami der Titel "Shihan" verliehen.
1968 erhielt er den 7.Dan, Kyoshi, in Kobudo von Sensei Shiken Taira.
1980 erhielt er von Sensei Ryusho Sakagami den 8.Dan, Hanshi, in Itosu-Ryu.
1992 wurde ihm der 8.Dan, Hanshi, von Japan Karate Rengo-Kai verliehen.
Heute ist Sensei Suzuki 9. Dan, Soke, in Karate-Do.


Sein International Instructor ist Kyoshi Akira Sato, 8.Dan. Als er an der Universität in 

Tokyo studierte, besuchte er des öfteren den Schrein "Yasukuni Shinto Temple". 

Er wurde von seinem Englischprofessor informiert, dass es sich um eine spezielle 

Gedenkstätte für die früheren Kamikazeflieger handelt; sie wollten mit ihren Familien 

glücklich leben, aber sie mussten für den Krieg sterben. Ferner sagte er, 

wir sollten uns glücklich schätzen, zu einem späteren Zeitpunkt geboren zu sein. 

Seiner Meinung nach, sollte jeder etwas für diese Welt tun, ansonsten wären diese 

Soldaten umsonst gestorben. 


Diese Einstellung war für Sensei Sato die treibende Kraft bzw. Verpflichtung ein 

Karate-trainer zu werden. Kyoshi Akira Sato begann sein Karatetraining 

unter Suzuki Sensei.

Während seiner Karatelaufbahn hat er mehrere Jahre bei Sensei Ryusho Sakagami 

als auch bei Mabuni Sensei trainiert. 


Shitoryu Seiko Kai wird heute in mehr als 25 verschieden Ländern praktiziert.


Soke Seiko Suzuki überreichte Sensei Rizalito 6.Dan Diplom in Hombu-Tokyo, Japan

 

 

 

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